Es hängt von dir ab
Schmerz ist individuell. Dieselbe Stelle kann sich für den einen mild anfühlen und für die andere heftig, und derselbe Mensch kann sie an verschiedenen Tagen ganz unterschiedlich empfinden. Müdigkeit, Hunger und Nervosität machen es schwerer.
Es hängt von der Körperstelle ab
Stellen mit dünner Haut, vielen Nervenenden oder wenig Fettgewebe über dem Knochen sind meist empfindlicher: Rippen, Wirbelsäule, Brustbein, Knöchel, Füße, Handgelenke und die Innenseite des Arms. Fleischigere Partien – die Außenseite des Oberarms, die Außenseite des Oberschenkels, die Wade – sind in der Regel leichter auszuhalten. Über Knochen beschreiben viele neben dem Stechen auch ein Vibrieren.
Wie es sich anfühlt
Beschrieben wird meist ein Kratzen, Stechen oder Brennen, das kommt und geht, während der Tätowierer arbeitet, und oft nachlässt, sobald die ersten Minuten vorbei sind. Schattieren und flächiges Einbringen der Farbe können sich anders anfühlen als das Ziehen der Konturen.
So wird es leichter
- Iss vorher eine richtige Mahlzeit und trink Wasser.
- Schlaf in der Nacht davor gut und komm nüchtern.
- Sag deinem Tätowierer, wenn du eine Pause brauchst – und wenn dir schwindelig wird oder du dich unwohl fühlst, sofort.
- Verwende keine Betäubungscreme, ohne das vorher mit deinem Tätowierer abgesprochen zu haben.
- Wenn du nervös bist, sag es. Das erste Tattoo darf auch kleiner ausfallen oder an einer weniger empfindlichen Stelle sitzen.
Allgemeine Informationen, keine medizinische Beratung. Die Anweisungen deines Tätowierers haben Vorrang; bei allem, was dir Sorgen macht, geh zum Arzt.
Quellen
- Healthline – Schmerztabelle für Tattoos, medizinisch geprüft (englisch)
- NHS – Ohnmacht (englisch)
- US FDA – Warnung vor bestimmten Schmerzmitteln zur äußeren Anwendung (März 2024, englisch)